{"id":7094,"date":"2026-08-18T22:38:00","date_gmt":"2026-08-18T22:38:00","guid":{"rendered":"https:\/\/zazoon.com\/?p=7094"},"modified":"2026-08-20T14:41:34","modified_gmt":"2026-08-20T14:41:34","slug":"eu-verpackungsverordnung-ppwr-warum-pfas-restriktionen-jetzt-zum-grc-thema-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zazoon.com\/de\/eu-verpackungsverordnung-ppwr-warum-pfas-restriktionen-jetzt-zum-grc-thema-werden\/","title":{"rendered":"EU-Verpackungsverordnung PPWR: Warum PFAS-Restriktionen jetzt zum GRC-Thema werden"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung, die Packaging and Packaging Waste Regulation, kurz PPWR, grunds\u00e4tzlich in der gesamten Europ\u00e4ischen Union. Besonders sichtbar wird der Start durch eine konkrete Vorgabe: Lebensmittelkontaktverpackungen d\u00fcrfen nicht mehr auf den EU-Markt gebracht werden, wenn sie bestimmte PFAS-Grenzwerte erreichen oder \u00fcberschreiten. GRC Report beschreibt diese PFAS-Restriktionen als den ersten unmittelbar sp\u00fcrbaren Teil eines deutlich breiteren regulatorischen Umbaus im Verpackungsbereich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr viele Unternehmen klingt Verpackungsregulierung zun\u00e4chst nach Umwelt-, Produkt- oder Procurement-Thema. Tats\u00e4chlich ist die PPWR aber ein klassisches GRC-Thema. Sie betrifft Produktdesign, Lieferantensteuerung, Materialdaten, technische Dokumentation, Konformit\u00e4tsnachweise, ESG-Strategie, Auditf\u00e4higkeit und Marktzugang. Wer verpackte Produkte in der EU verkauft, muss k\u00fcnftig nicht nur wissen, welche Verpackung verwendet wird, sondern auch belegen k\u00f6nnen, ob sie den neuen Anforderungen entspricht.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-background-color has-primary-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-1\">Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die PPWR trat am 11. Februar 2025 in Kraft und gilt grunds\u00e4tzlich seit dem 12. August 2026. Sie erfasst Verpackungen und Verpackungsabf\u00e4lle unabh\u00e4ngig von Material oder Herkunft und setzt Anforderungen an Herstellung, Zusammensetzung, Wiederverwendbarkeit, Verwertbarkeit und Abfallmanagement.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders akut ist die PFAS-Restriktion f\u00fcr Verpackungen mit Lebensmittelkontakt. Seit dem 12. August 2026 d\u00fcrfen solche Verpackungen nicht mehr auf den EU-Markt gebracht werden, wenn sie PFAS in Konzentrationen von 25 ppb f\u00fcr einzelne PFAS, 250 ppb f\u00fcr die Summe bestimmter PFAS oder 50 ppm f\u00fcr PFAS insgesamt erreichen oder \u00fcberschreiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU-Kommission stellt ausserdem klar, dass es f\u00fcr bereits produzierte PFAS-haltige Lebensmittelkontaktverpackungen keine allgemeine \u00dcbergangsfrist zur Lagerersch\u00f6pfung gibt. Verpackungen, die vor dem 12. August 2026 auf den Markt gebracht wurden, d\u00fcrfen im Markt bleiben. Verpackungen, die danach auf den Markt gebracht werden, m\u00fcssen die Grenzwerte einhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr GRC-Verantwortliche bedeutet das: Packaging Compliance muss \u00fcber Lieferanten, Materialien, Produkte, Dokumentation, Kontrollen und Nachweise hinweg steuerbar werden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum die PPWR mehr ist als Umweltregulierung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die PPWR soll Verpackungsabf\u00e4lle reduzieren, Recycling st\u00e4rken, Prim\u00e4rrohstoffe einsparen und den EU-Binnenmarkt durch einheitlichere Regeln vereinfachen. Die Kommission beschreibt die Verordnung als Rahmen f\u00fcr den gesamten Verpackungslebenszyklus, von Produktdesign bis Abfallbehandlung. Dazu geh\u00f6ren auch Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr bestimmte Einwegkunststoffe, Vorgaben f\u00fcr Take-away-Beh\u00e4lter, Anforderungen an Recyclingf\u00e4higkeit sowie die Reduktion problematischer Stoffe wie PFAS in Lebensmittelkontaktverpackungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der GRC-Impact liegt genau in dieser Breite. Verpackung ist nicht nur eine H\u00fclle um ein Produkt. Sie ist Teil der Produktkonformit\u00e4t, der Lieferkette, der Nachhaltigkeitsstrategie und der Marktzugangslogik. Eine \u00c4nderung am Material kann Auswirkungen auf Lieferanten, Kosten, Haltbarkeit, Lebensmittelsicherheit, Transport, Markenauftritt, Recyclingf\u00e4higkeit und regulatorische Dokumentation haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit wird die PPWR zu einem Querschnittsthema. Legal muss die Anforderungen verstehen. Procurement muss Lieferanten einbinden. Produktmanagement muss Verpackungsdesign und Materialentscheidungen pr\u00fcfen. ESG-Teams m\u00fcssen Daten f\u00fcr Nachhaltigkeits- und Kreislaufwirtschaftsziele liefern. Compliance und interne Revision m\u00fcssen sicherstellen, dass Nachweise vorhanden und belastbar sind.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">PFAS: Der erste konkrete Compliance-Test<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PFAS werden h\u00e4ufig als \u201eForever Chemicals\u201c bezeichnet, weil sie sehr persistent sind und sich in Umwelt und Organismen anreichern k\u00f6nnen. In Verpackungen wurden sie unter anderem wegen wasser-, fett- und schmutzabweisender Eigenschaften eingesetzt. Beispiele k\u00f6nnen beschichtete Fast-Food-Verpackungen, Take-away-Beh\u00e4lter, Backpapier, Lebensmittelwickel oder andere Verpackungen mit Fettbarriere sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die PPWR setzt hier unmittelbar an. Artikel 5 Absatz 5 enth\u00e4lt konkrete Grenzwerte f\u00fcr Lebensmittelkontaktverpackungen. Die Kommissionsleitlinien best\u00e4tigen, dass Markt\u00fcberwachungsbeh\u00f6rden die Einhaltung dieser PFAS-Grenzen pr\u00fcfen k\u00f6nnen und dass es aktuell keine vollst\u00e4ndig harmonisierte EU-Testmethodik f\u00fcr PFAS in Lebensmittelkontaktverpackungen gibt. Stattdessen empfiehlt die Kommission einen stufenweisen Ansatz, unter anderem \u00fcber Total-Fluorine-Messung und weitere Analysen, wenn Grenzwerte \u00fcberschritten werden k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Unternehmen ist das anspruchsvoll. Wenn die Testmethodik nicht vollst\u00e4ndig harmonisiert ist, wird die Qualit\u00e4t der internen Nachweisf\u00fchrung umso wichtiger. Unternehmen m\u00fcssen zeigen k\u00f6nnen, welche Materialien verwendet werden, welche Lieferantenerkl\u00e4rungen vorliegen, welche Tests durchgef\u00fchrt wurden, welche Chargen betroffen sind und wie Entscheidungen dokumentiert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PFAS-Compliance ist daher kein einmaliger Materialcheck. Sie ist ein Prozess aus Lieferantenabfrage, Risikobewertung, Testing, Freigabe, Dokumentation und laufender \u00dcberwachung.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum Lieferantenrisiko jetzt Verpackungsrisiko wird<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Unternehmen stellen Verpackungen nicht selbst her. Sie beziehen Kartons, Folien, Etiketten, Beschichtungen, Trays, Becher, T\u00fcten oder Verbundmaterialien von externen Lieferanten. Oft werden Verpackungen zus\u00e4tzlich durch Converter, Druckereien, Logistikpartner oder Co-Packer angepasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau hier entsteht das GRC-Risiko. Ein Unternehmen kann nur dann sicher sein, dass seine Verpackung PPWR-konform ist, wenn es seine Lieferkette ausreichend versteht. Das betrifft nicht nur direkte Lieferanten, sondern auch Materialquellen, Beschichtungen, Additive, Recyclinganteile und gegebenenfalls Unterlieferanten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Praxis wird es nicht reichen, eine allgemeine Nachhaltigkeitserkl\u00e4rung abzufragen. Unternehmen brauchen spezifische, aktuelle und produktbezogene Evidenz. F\u00fcr Lebensmittelkontaktverpackungen bedeutet das besonders: Welche PFAS-Risiken bestehen? Welche Materialien und Beschichtungen werden eingesetzt? Welche Tests oder Zertifikate liegen vor? Welche Lieferantenverpflichtungen bestehen? Und wie wird sichergestellt, dass Material\u00e4nderungen gemeldet werden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vendor Risk Management wird damit auf eine neue Ebene gehoben. Es geht nicht nur um finanzielle Stabilit\u00e4t, Informationssicherheit oder Datenschutz des Lieferanten, sondern um Material- und Produktkonformit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">PPWR-Readiness braucht Daten-Governance<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die PPWR zeigt sehr deutlich, dass ESG- und Produktregulierung zunehmend datengetrieben werden. Unternehmen m\u00fcssen nicht nur Ziele formulieren, sondern Materialdaten, Verpackungstypen, Lieferanteninformationen, technische Dokumente und Nachweise verwalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das beginnt bei einfachen Fragen: Welche Produkte verwenden welche Verpackung? Welche Verpackung kommt mit Lebensmitteln in Kontakt? Welche Materialien enthalten Barrierebeschichtungen? Welche Lieferanten liefern welche Komponenten? Welche Version einer Verpackung ist aktuell im Markt? Welche Best\u00e4nde wurden vor oder nach dem 12. August 2026 auf den Markt gebracht?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kommissionsleitlinien sind hier besonders relevant, weil sie klarstellen, dass der Zeitpunkt des Inverkehrbringens entscheidend ist. F\u00fcr importierte Verpackungen oder verpackte Produkte ist der relevante Zeitpunkt die \u00dcberlassung zum zollrechtlich freien Verkehr am Ende des Zollverfahrens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit wird Verpackungscompliance auch zu einem Daten- und Prozessproblem. Ohne klare Stammdaten, Verantwortlichkeiten, Versionierung und Evidenz kann ein Unternehmen kaum nachweisen, welche Verpackungen wann und unter welchen Voraussetzungen auf den Markt gebracht wurden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2028 und 2030: Die n\u00e4chsten Pflichten kommen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die PFAS-Restriktionen sind nur der Anfang. Ab 2028 sind harmonisierte Verpackungslabel vorgesehen, die Verbraucher beim Sortieren unterst\u00fctzen sollen. Die Kommissionsleitlinien sehen vor, dass Verpackungen ab dem 12. August 2028 oder 24 Monate nach Inkrafttreten der entsprechenden Durchf\u00fchrungsakte mit einem harmonisierten Label zur Materialzusammensetzung gekennzeichnet werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab 2030 wird die PPWR noch st\u00e4rker in das Verpackungsdesign eingreifen. Die Verordnung sieht unter anderem Anforderungen an Verpackungsminimierung vor. Hersteller oder Importeure m\u00fcssen sicherstellen, dass Gewicht und Volumen der Verpackung auf das funktional notwendige Minimum reduziert werden. Die Kommission arbeitet zudem an Standards und Methoden zur Bewertung dieser Anforderungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr gruppierte Verpackungen, Transportverpackungen und E-Commerce-Verpackungen wird zudem ein maximaler Leerraumanteil von 50 Prozent vorgesehen, sobald die entsprechenden Vorgaben anwendbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Unternehmen bedeutet das: Wer PPWR erst dann angeht, wenn jede Detailpflicht unmittelbar gilt, wird zu sp\u00e4t sein. Verpackungsdesign, Lieferantenvertr\u00e4ge, Materialumstellung, Testing, Labels, Produktfreigaben und Datenmodelle brauchen Vorlauf.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum Excel f\u00fcr Verpackungscompliance schnell an Grenzen kommt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Unternehmen werden zun\u00e4chst versuchen, PPWR-Anforderungen \u00fcber Excel, Lieferantenfrageb\u00f6gen und E-Mail-Freigaben zu steuern. Das ist verst\u00e4ndlich, aber langfristig riskant.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Herausforderung liegt in der Dynamik. Verpackungen \u00e4ndern sich. Lieferanten wechseln Materialien. Neue Tests werden erforderlich. Beh\u00f6rden ver\u00f6ffentlichen Leitlinien. Labels werden harmonisiert. 2030 kommen weitere Anforderungen. Gleichzeitig m\u00fcssen Unternehmen im Pr\u00fcfungsfall erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, warum eine Verpackung als konform eingestuft wurde und auf welchen Nachweisen diese Entscheidung beruhte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Verpackungsdaten, Lieferantenbest\u00e4tigungen, Tests, Risikobewertungen, Produktfreigaben und Massnahmen in getrennten Dateien liegen, entsteht ein Nachweisproblem. Genau dieses Problem ist typisch f\u00fcr reifere GRC-Themen: Es geht nicht nur darum, Compliance zu erreichen, sondern sie wiederholbar, pr\u00fcfbar und steuerbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was Unternehmen jetzt tun sollten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unternehmen sollten zun\u00e4chst kl\u00e4ren, ob sie Lebensmittelkontaktverpackungen auf den EU-Markt bringen oder solche Verpackungen in ihren Produkten verwenden. Danach sollte gepr\u00fcft werden, ob PFAS-relevante Materialien, Beschichtungen oder Lieferantenrisiken bestehen. Entscheidend ist, diese Pr\u00fcfung nicht nur als einmalige Abfrage zu behandeln, sondern in einen laufenden Kontrollprozess zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Parallel sollten Unternehmen ihr Verpackungsinventar aufbauen oder aktualisieren. Ohne \u00dcbersicht \u00fcber Verpackungstypen, Materialien, Lieferanten, Produkte und M\u00e4rkte ist eine belastbare PPWR-Roadmap kaum m\u00f6glich. Besonders wichtig ist die Dokumentation des Inverkehrbringens, weil die Kommission klar zwischen Verpackungen unterscheidet, die vor oder nach dem 12. August 2026 auf den Markt gebracht wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der n\u00e4chste Schritt ist ein Gap Assessment f\u00fcr die kommenden Anforderungen. 2028 und 2030 wirken aus heutiger Sicht weit entfernt, sind es aber nicht. Verpackungs\u00e4nderungen brauchen Designentscheidungen, Lieferantenqualifizierung, Testing, Budget, Kommunikation und operative Umsetzung.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit: Die PPWR macht Verpackung zum GRC-Datenthema<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neuen EU-Verpackungsregeln zeigen, wie stark Nachhaltigkeit, Produktsicherheit und Compliance zusammenwachsen. Die PFAS-Restriktionen f\u00fcr Lebensmittelkontaktverpackungen sind der erste sichtbare Umsetzungstest. Weitere Anforderungen an Labels, Recyclingf\u00e4higkeit, Rezyklatanteile, Wiederverwendung und Verpackungsminimierung folgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr GRC-Leader ist die wichtigste Erkenntnis: Verpackungscompliance ist kein isoliertes Umweltprojekt. Sie braucht klare Verantwortlichkeiten, zuverl\u00e4ssige Lieferantendaten, dokumentierte Risikobewertungen, Kontrollen, technische Nachweise und auditf\u00e4hige Entscheidungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer jetzt strukturiert beginnt, reduziert nicht nur regulatorische Risiken. Er schafft auch bessere Transparenz \u00fcber Produkte, Lieferketten und ESG-Daten. Zazoon unterst\u00fctzt Unternehmen dabei, PPWR-Readiness als integrierte GRC-Praxis aufzubauen: von Anforderungen und Risiken \u00fcber Lieferanten und Kontrollen bis zu Evidenzen und Audit Trails.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">FAQ<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was ist die PPWR?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die PPWR ist die neue EU-Verpackungsverordnung. Sie ersetzt die bisherige Verpackungsrichtlinie in vielen Bereichen und schafft einen harmonisierten Rahmen f\u00fcr Verpackungen und Verpackungsabf\u00e4lle in der EU.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Seit wann gilt die PPWR?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die PPWR trat am 11. Februar 2025 in Kraft und gilt grunds\u00e4tzlich seit dem 12. August 2026. Einige Anforderungen greifen jedoch zu sp\u00e4teren Zeitpunkten, etwa Label- und Designvorgaben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was \u00e4ndert sich bei PFAS?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit dem 12. August 2026 d\u00fcrfen Lebensmittelkontaktverpackungen nicht mehr auf den EU-Markt gebracht werden, wenn sie bestimmte PFAS-Grenzwerte erreichen oder \u00fcberschreiten. Die Grenzwerte betreffen einzelne PFAS, die Summe bestimmter PFAS und PFAS insgesamt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gibt es eine \u00dcbergangsfrist f\u00fcr alte Lagerbest\u00e4nde?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kommission stellt klar, dass es keine allgemeine \u00dcbergangsfrist zur Lagerersch\u00f6pfung f\u00fcr PFAS-haltige Lebensmittelkontaktverpackungen gibt. Verpackungen, die vor dem 12. August 2026 auf den Markt gebracht wurden, d\u00fcrfen im Markt bleiben. Verpackungen, die danach auf den Markt gebracht werden, m\u00fcssen die Grenzwerte einhalten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche Unternehmen sind betroffen?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Betroffen sind Unternehmen, die Verpackungen oder verpackte Produkte in der EU auf den Markt bringen. Dazu k\u00f6nnen Hersteller, Importeure, H\u00e4ndler, Markeninhaber, Lebensmittelunternehmen, E-Commerce-Anbieter und Schweizer Exporteure geh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warum ist PPWR ein GRC-Thema?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die PPWR verbindet Produktcompliance, ESG, Lieferantenmanagement, Daten-Governance, technische Dokumentation, interne Kontrollen und Auditf\u00e4higkeit. Unternehmen m\u00fcssen nicht nur Anforderungen kennen, sondern deren Umsetzung belegen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie unterst\u00fctzt Zazoon bei PPWR-Readiness?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zazoon hilft Unternehmen, Anforderungen, Risiken, Lieferanten, Kontrollen, Massnahmen und Nachweise zentral zu steuern. Dadurch wird Verpackungscompliance nachvollziehbar, effizient und auditf\u00e4hig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 12. 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